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Osteopathische Behandlungstechniken

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Die Osteopathie in wenige Worte zu fassen ist schlichtweg unmöglich. Jedoch kann man das Wesentliche herausstellen.

Grundsätzlich gibt es nicht die osteopathische Grifftechnik oder ein osteopathisches Behandlungsschema, welches je nach Krankheitsbild abgerufen wird. Vielmehr versucht der osteopathisch ausgebildete Therapeut, die „ursächliche Ursache“ einer Beschwerdesymptomatik herauszufinden. Als einfaches Beispiel soll ein klassischer Bandscheibenvorfall dienen. Hier wird im Bereich der Wirbelsäule durch eine hervorgetretene Bandscheibe ein Nerv komprimiert. In der Regel führt dies zu Schmerzen und Funktionsausfällen in weiter entfernten Muskeln (Myotom) und Hautarealen(Dermatom) etc.. Wobei ein bestimmter Muskel auch einem bestimmten Wirbelsäulensegment zugeordnet werden kann. Anders gesagt, man kann aus dem schmerzenden Muskel schnell die Stelle auf der Wirbelsäule eingrenzen, in welcher der Schaden entstanden ist.

Natürlich braucht es weitere Tests und Untersuchungen, um die daraus resultierende Hypothese zu bestätigen. Leider ist nicht immer bei allen körperlichen (und seelischen) Problemen die Problemfindung so einfach. Schmerzen im Schulterbereich, könnten z.B. von der Leber ausstrahlen, was noch lange nicht heißt, dass jedes Schulterproblem auf einen Leberschaden auch nur hindeutet. Bei der Osteopathie wird nun mit einer ausführlichen Anamnese und Befundung, welche auch Tests beinhaltet, versucht dem Grundproblem auf die Spur zu kommen. Hierbei bedient sich der Osteopath bei dem Schulmedizinischen(!) Wissen über physiologische, embryologische, vegetative, biomechanische und psychologische Prozesse im menschlichen Körper.

Durch dieses Fächerübergreifende Wissen um Zusammenhänge ist der Therapeut in der Lage, nicht offensichtliche Funktionseinschränkungen zu finden und zu behandeln. Beim behandeln bedient er sich unter anderem aus dem physiotherapeutischen Repertoire. Bestimmte Therapiemethoden, wie z.B. die Manuelle Therapie sind sogar wesentliche Bestandteile der Osteopathie (parietale Osteopathie = Manuelle Therapie).

In unserer Praxis fließen die Kenntnisse der Osteopathie in die reguläre(!) Behandlung aller Patienten ein. Es wird keine osteopathische Leistung abgerechnet, sondern alle Patienten (gesetzl. & Privat) werden von uns bestmöglich therapiert. Getreu dem Motto: „Wir denken uns unsere Fortbildung nicht weg!“.